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Die Arbeit unserer ehrenamtlich Tätigen kennzeichnet sich durch folgende Leitsätze:

  1. Das Wohlbefinden der einzelnen Menschen steht über der Arbeit für Kreidestaub.

  2. Wir überlassen die Work-Life-Balance nicht der individuellen Verantwortung, sondern unterstützen die einzelnen Menschen dabei mit internen (noch zu etablierenden) Strukturen.

  3. Wir “feiern” Überlastung nicht.*

  4. Wir gründen neue Arbeitsgruppen bewusst und scheuen uns nicht davor, sie wieder zu schließen. Dabei orientieren wir uns am Paper Entstehungsprozess von Arbeitsgruppen auf dem Plenum.

  5. Wir messen unsere Ansprüche an die Seminargestaltung, dem zeitlichen Umfang unserer Arbeit sowie der Verbindlichkeit nicht aneinander.

  6. Wir halten es aus, wenn Ideen nicht umgesetzt werden, Arbeitsgruppen sich ohne Ergebnis auflösen oder Projekte nicht zustande kommen.**

  7. Effizienz und Zeitdruck sind nicht unsere bestimmenden Handlungslogiken.

  8. Wir wünschen uns für unsere gemeinsame Arbeit Verbindlichkeit, Transparenz und Verlässlichkeit. Wir erkennen aber auch an, wenn Menschen sich aus der Verantwortung zurückziehen und erwarten keine Rechtfertigung.

  9. Wir erkennen an, dass Kreidestaub für einzelne Menschen sehr unterschiedliche Priorität einnimmt (z. B. im Vergleich zu Uni, Nebenjob, Familie, Freund*innen,..).

  10. Wir sind uns bewusst, dass es Menschen bei Kreidestaub gibt, die für ihre Arbeit Geld bekommen und deshalb mehr Zeit aufwenden können. Davon sollen sich Ehrenamtliche nicht unter Druck setzen lassen.

*Es kommt vor, dass Menschen, die übermäßig viel für Kreidestaub arbeiten, dafür wertgeschätzt/gelobt  und teilweise sogar idealisiert/heroisiert wurden. Andere Personen nehmen sich diese Menschen als Vorbilder bzw. nehmen dieses Idealbild von Arbeit bei Kreidestaub als erstrebens- und nachahmenswert wahr.

**Beispiel Gruppenleitungswerbung Lernreise: Wenn geworben wurde und sich niemand findet, dann ist es so.