Freie Interkulturelle Waldorfschule Mannheim - das Schulprofil.

Harte Fakten

Gründung

11. September 2003

Schultyp/-form

Klasse 1-13, alle Schulabschlüsse möglich, Abitur an einer Partnerschule zu

absolvieren, erste Waldorfschule interkultureller Ausprägung in Europa

Schüler_innenanzahl

300 Schüler_innen aus 35 Nationen

Anzahl Lehrkräfte (ggf. + weiteres Personal)

40 Lehrer_innen aus 14 Nationen

Merkmale des täglichen Lernens

Klassenlehrer_in bleibt die ersten sechs/acht Jahre gleich, morgens unterrichtet sie_er immer die ersten zwei Stunden Epochenunterricht (Bsp. Mathe, Geschichte, Deutsch), anschließend andere Fächer - ab Klasse 9 Oberstufenlehrer_innen anstelle der Klassenlehrer_innen

Kulturunterricht in Klasse 3-8, Schüler_innen sollen andere Kulturen und Religionen kennenlernen

Begegnungssprache: in Klasse 1+2, gegenseitiges Verständnis schaffen und Sprachbarrieren aufheben, in Sprachen wie Polnisch, Spanisch, Türkisch, Kroatisch

Besonderheiten

Schwerpunkt auf handwerklich-künstlerischem Unterricht, 2x (9. u. 12.) wissenschaftliche Jahresarbeiten zu selbstgewählten Themen u. Theaterprojekt, an dem sich alle beteiligen müssen

Gartenbau und Eurythmie sind fester Bestandteil des Lehrplans

vom ersten Schuljahr an gibt es zwei Fremdsprachen

keine Noten in Unter- und Mittelstufe, sondern individuelle Beurteilungen

kein Sitzenbleiben und Wiederholen, Ganztagsschule 8 bis 15 Uhr

jährliche Praktika ab Stufe 7 (Forstpraktikum, Betriebsbesichtigungen, Sozialpraktikum, ...)

Entstehung der Schule/des Schulkonzeptes

„Der Impuls der Schulgründung fiel in eine Zeit, in der die Welt zu wanken schien. Internationale Spannungen, Terrorismus und Kriege, Veränderungen der Machtbezüge, Globalisierung und Klimawandel ließen die Frage immer dringlicher erscheinen, wie ein Kampf der Kulturen vermieden, Stabilität und eine Basis für ein friedliches Miteinander, Respekt und Toleranz gelegt und eine biologische Vielfalt erhalten werden können."

„Wie lernen Kinder unterschiedlicher Herkunft, Nationalität und Religion miteinander zu leben? Wie können sie gemeinsam lernen und dabei individuell gefördert werden? Wie können Eltern eine ganzheitliche und zukunftsorientierte Pädagogik mitgestalten? Wie kann ein ökologisches und globales Bewusstsein in einer globalisierten Welt geschaffen werden?“

fiw-mannheim.de/