Seit 2013 bringt Kreidestaub Studierende zusammen, um die Lehramtsausbildung zu verbessern!

Hierfür entwickeln wir neue Formate, in denen Studierende das lernen, was sie in der universitären Ausbildung vermissen.

Kreidestaub e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Wir sind ein deutschlandweites Netzwerk von Studierenden aus den bereichen Lehramt, Erziehungswissenschaft & Pädagogik, die sich für Schulentwicklung und professionelle Pädagogik begeistern. Kreidestaub versteht sich als Labor, in dem innovative Formate erprobt werden, die die Ausbildung von Lehrkräften ergänzen und besser machen können.

LEITBILD: Wer wir sind & was wir tun

Bild: Christian Klant (Vision Summit 2013)

Bild: Christian Klant (Vision Summit 2013)

Kreidestaub e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Wir sind ein deutschlandweites Netzwerk von Studierenden aus den bereichen Lehramt, Erziehungswissenschaft & Pädagogik, die sich für Schulentwicklung und professionelle Pädagogik begeistern. Kreidestaub versteht sich als Labor, in dem innovative Formate erprobt werden, die die Ausbildung von Lehrkräften ergänzen und besser machen können.

 

Labor:

Kreidestaub entwickelt innovative Lern- & Lehrformate für die Lehramtsausbildung. Hierzu vernetzen wir Studierende aus den bereichen Lehramt, Erziehungswissenschaft & Pädagogik. Ihre Bedürfnisse und ihre Ideen sind die Grundlage für neue Programme und Formate. Maßstab ist eine wirksamere Verknüpfung von Theorie, Praxis und Reflexion. Hierzu greifen wir auch interessante Ansätze auf, die anderswo entwickelt wurden und die Lehrkräftebildung gut ergänzen könnten. Gemeinsam mit den Studierenden aus dem Kreidestaub-Netzwerk testen wir die Formate, entwickeln sie weiter und bringen sie ggf. in die Breite. So holen wir neue Themenfelder (z.B. Schulentwicklung) und neue Erfahrungswelten (z.B. Lernreisen, Schuladoptionen) in die Lehramtsausbildung. Hierzu suchen wir die Zusammenarbeit mit Universitäten und anderen Organisationen.

Netzwerk:

Bei Kreidestaub finden motivierte Studierende eine Community von Gleichgesinnten. Wir ermutigen und unterstützen sie, eigene Projekte zu starten und eigenen Fragen nachzugehen. Wir wollen Gemeinschaft und Austausch fördern und eine thematische Heimat bieten, in der es um Schule, Lernen und Lehren geht und die von Optimismus und Konstruktivität geprägt ist. Hierzu schaffen wir Gelegenheiten wie Foren, Kongresse, Diskussionsgruppen, Stammtische & Feste.

Öffentliche Stimme:

Wir wollen, dass unsere Themen und Anliegen in öffentlichen Diskursen vorkommen. Hierfür veröffentlichen wir Inhalte online und vertreten unsere Anliegen sowohl in der Presse und in sozialen Medien, als auch persönlich auf Veranstaltungen oder als geladene Referent*innen. Dies können beispielsweise Positionierungen & Vorschläge zur Lehrkräftebildung oder Erfahrungsberichte aus den verschiedenen Formaten sein. Wir stehen als Ansprechpartner für die Themen Lehramtsausbildung (aus der Perspektive einer motivierten studentischen Initiative) und Schulentwicklung zur Verfügung.

LEITBILD: Was wir wollen - Unsere Vision

Wir wollen, dass jedes Kind in Deutschland auf eine gute Schule gehen kann. Dazu braucht es mehr gute Schulen. Wir wollen lernende Schulen, die sich von innen heraus entwickeln.

Wir sind davon überzeugt, dass vor allen Dingen die handelnden Personen vor Ort ihre Schule gestalten und damit maßgeblich bestimmen, welche Erfahrungen ein Kind in seiner Schulzeit macht. Lehrkräfte an jeder Schule haben große Handlungsspielräume ihre Schule zu verändern. Entscheidend ist, mit den Menschen und den Ressourcen vor Ort kreative Lösungen zu finden, die “die pädagogische Arbeit besser, einfacher und spaßiger machen” (Andreas Meißner, Schulleiter d. IGS Franzsches Feld, Braunschweig). Schulentwicklung auf Ebene der einzelnen Schule ist möglich. Wir sind außerdem davon überzeugt, dass es nicht die eine perfekte Schule gibt, sondern dass die besten Lösungen von den Menschen vor Ort entwickelt werden.

Dazu braucht es Lehrkräfte, die sich mit der Frage auseinandersetzen, was eine “gute” Schule ausmacht. Es braucht Lehrkräfte, die sich Problemen stellen, die eine Vorstellung davon haben, was möglich ist und die daran glauben, dass sie etwas verändern können. Es braucht Lehrkräfte, die lernen wollen und über den Tellerrand schauen. Es braucht Lehrkräfte, die im Team ihre Arbeit reflektieren und die gemeinsam mutige Lösungen für ihre Schule entwickeln.

Unsere Vision ist, dass alle Lehrkräfte diese Aspekte in ihr professionelles Selbstbild integrieren (neben ihrem Auftrag zu Erziehen und Wissen zu vermitteln).

Bild: Christian Klant (Vision Summit 2013)

Wir wollen eine Lehramtsausbildung, die kritisch ist, aber die auch motiviert und inspiriert.  Wir wollen eine Lehramtsausbildung, die den Anforderungen der Profession gerecht wird.

Wir sind davon überzeugt, dass die Lehramtsausbildung in ihrer jetzigen Form nicht ausreichend auf ein solches Berufsprofil vorbereitet. Insbesondere über die nicht-fachunterrichtlichen Anforderungen des Schulalltags lernen junge Lehrkräfte zu wenig. Hierzu gehören Kommunikation und Menschenführung, Beratung und Elternkontakt, Teamarbeit im multiprofessionellen Kollegium sowie Schulgestaltung und Schulentwicklung. Die Lehramtsausbildung schafft es in der Regel nicht, dass Studierende in diesen Bereichen eine (schul-)pädagogische Haltung entwickeln.

Um dies zu leisten braucht es Formate, in denen angehende Lehrkräfte schon früh die Erfahrung machen, dass sie im Team große Herausforderungen bewältigen können und dabei gemeinsam besser werden. Es braucht Formate, die sie dazu anregen, kritisch über Schule, Lernen und Lehren nachzudenken und gängige Praxis in Frage zu stellen. Es braucht Formate, in denen Studierende innovative Praxis erleben und sich mit wirksamen Good-Practices in Deutschland (und der Welt) auseinandersetzen. Es braucht Formate, die ihnen Wissen über Schulentwicklungsprozesse vermittelt und gleichzeitig Werkzeuge an die Hand gibt, um Schulen zu gestalten.

Unsere Vision ist, die von uns entwickelte Formate zunächst einzeln in die verschiedenen (Lehramts-)Studiengänge zu implementieren. Langfristig wollen wir gemeinsam mit Partnern einen Modellstudiengang für eine neue Lehramtsausbildung entwickeln, die Bewährtes aus bestehenden Ausbildungssystemen erhält, neue, innovative Formate integriert und alle Phasen sinnvoller aufeinander abstimmt.

 
Schriftzug im Schulflur (Oberstufenkolleg der Universität Bielefeld)

Schriftzug im Schulflur (Oberstufenkolleg der Universität Bielefeld)

 

LEITBILD: Welche Werte & Haltungen wollen wir leben?

Ein Leitbild formuliert eine idealisierte Zielvorstellung. Wir versuchen danach zu Handeln und sind uns aber bewusst, dass uns dies nicht immer gelingt. Wir wollen uns auf dem Weg dorthin kontinuierlich weiter entwickeln. 

Die Reihenfolge impliziert keine Gewichtung

AUTONOMIE

"Wir geben Personen und Gruppen viel Autonomie und Vertrauen."

Autonomie ist für uns ein leitendes Motiv. Wir versuchen es möglichst auf allen Ebenen zu leben. Hierfür geben wir der einzelnen Person, einer Kleingruppe oder einer Projektzentrale viel Freiraum zur Gestaltung ihrer Arbeitsprozesse und Ergebnisse sowie viel Vertrauen in ihre Besonnenheit und ihre Fähigkeiten. Dabei ist darauf zu achten, dass diese Aktivitäten stets im Einklang mit dem Leitbild, der Vision und den Werten von Kreidestaub sind. Wir versprechen uns davon Selbstwirksamkeitserleben (“Mir wird vertraut und ich kann etwas erreichen!”), mehr Engagement (“Ich kann den Umfang und die Bedingungen meines Engagements selbst mitbestimmen.”) und mehr Spaß (“Ich muss mich nicht ständig mühsam mit anderen Gremien abstimmen”).


TRANSPARENZ

“Wir machen unsere Aktivitäten für Andere transparent, um voneinander zu lernen und Partizipation zu ermöglichen.”

Eine Gefahr selbstorganisierter, autonom agierender Gruppen liegt darin, dass - bildlich gesprochen - die linke Hand nicht weiß, was die Rechte tut. Dies kann negative Effekte haben. Beispielsweise, wenn gute Ideen nur in der Kleingruppe verbleiben, von denen aber die ganze Initiative profitieren könnte. Oder es kommt zu Komplikationen, weil zwei Gruppen unabhängig voneinander den gleichen Kooperationspartner angeschrieben haben und dieser nun verwirrt ist und Kreidestaub als schlecht koordinierten Haufen wahrnimmt. Wir bitten deshalb alle Gruppen, ihre Aktivitäten für andere transparent zu machen. Hierzu bedarf es einer Infrastruktur (z.B. Intranet), in der man die eigenen Aktivitäten veröffentlichen und die Aktivitäten der Anderen einsehen kann und einer transparenten Kommunikationsstruktur. So können wir voneinander lernen und ggf. Aktionen aufeinander abstimmen. Wenn Gruppen transparent arbeiten, erleichtert dies zudem Außenstehenden den Zugang. Die Gruppen werden weniger stark als exklusiv und elitär wahrgenommen. Grundsätzlich sollen unsere Erkenntnisse und Materialien im Sinne der guten Sache immer allen Menschen frei zur Verfügung gestellt werden (entweder proaktiv oder auf Nachfrage). Stichwort: Open Source.


DEZENTRAL & ORGANISCH

“Wir bemühen uns um wenig hierarchische Entscheidungsstrukturen wie z.B. den Advice-Process.”

Die Arbeit mit selbstorganisierten, autonomen Gruppen erfordert dezentrale Prozesse und organische Entscheidungsstrukturen. Bei Kreidestaub hat sich der sogenannte „Advice Process“ bewährt. Dieser besagt: Grundsätzlich darf jede*r alles entscheiden, solange die Entscheidung im Einklang mit dem Leitbild, den Werten und der Vision von Kreidestaub ist. Er gibt der einzelnen Person viel Autonomie und viel Vertrauen. Der Advice Process verlangt aber, dass vor einer Entscheidung

  1. mindestens eine Person gefragt wird, die von der Entscheidung betroffen wäre und

  2. mindestens eine Person gefragt wird, die in dem Feld Expertise hat.

So erhält eine Person bessere Einsicht in die Tragweite ihrer Entscheidung und bekommt ggf. wertvolles Feedback für ihr Vorhaben. Der Entscheidungsprozess ist im Detail beschrieben unter:

https://drive.google.com/file/d/0B4G5OkgZY3NcaTFvQmVVa2dKUGc/view?usp=sharing


FEEDBACK

“Wir pflegen eine Feedbackkultur und kommunizieren wertschätzend.”

In alltäglichen Kontexten geben sich Menschen in der Regel wenig Rückmeldungen oder Feedback. Wir nehmen an, wir wüssten, was die anderen denken, fühlen und wünschen. Feedback bietet die Möglichkeit, uns darüber auszutauschen. Die Folgen, Wirkungen und Konsequenzen des Verhaltens werden für die Beteiligten transparent. Die positive Absicht einer Person kann gewürdigt werden und die möglicherweise unbeabsichtigte Wirkung kann unabhängig davon analysiert werden. Feedback dient dazu, nach Handlungsalternativen zu suchen. Feedback klärt außerdem Beziehungen zwischen Personen und hilft, die andere Person besser zu verstehen. Menschen lernen besonders gut, wenn sie die Ergebnisse ihrer Handlungen durch Feedback erfahren. Wenn alle Gruppenmitglieder zunehmend bereit sind, sich gegenseitig Hilfen in Form von Feedback zu geben, wachsen die Möglichkeiten voneinander zu Lernen. Bei Kreidestaub räumen wir deshalb bei nahezu jedem Treffen und jeder Aktion Zeit für explizite Feedback-Runden ein. Darüber hinaus streben wir eine Feedbackkultur an, in der es normal ist, sich gegenseitig auch außerhalb expliziter Feedbackrunden zeitnahe, konkrete und wertschätzende Rückmeldungen zu geben.

https://drive.google.com/open?id=0B4G5OkgZY3NcUUNSZmZOdkpLMGs


ANERKENNUNG

“Wir sind Trüffelschweine; Wir schätzen die geleistete Arbeit in Schulen und Universitäten.”

Bei Kreidestaub suchen wir gerne nach innovativen Konzepten, die sich als wirksam erweisen. Sei es auf Ebene von Schulen, die ungewöhnliche Wege gehen, oder auf Ebene der Ausbildung von Lehrkräften, wenn besondere, mutige Lehrformate erprobt werden. Diese Fokussierung auf “Leuchttürme” und Positivbeispiele birgt die Gefahr, einen wertschätzenden Blick auf die eher alltäglich anmutende Praxis zu verlieren. Hier wollen wir wachsam sein! Auch wenn wir die Ausbildung von Lehrkräften gerne ergänzen wollen, maßen wir uns nicht an, es besser zu können oder besser zu wissen. Vielmehr wollen wir ein Gespräch über Möglichkeiten anstoßen. Eine Kreidestaub-Gruppe soll deshalb die geleistete Arbeit von Lehrer*innen, Schulen und Universitäten nicht bewerten und verurteilen. Die Handlungen einzelner Akteure ergeben in ihrem Kontext gegebenenfalls einen Sinn, der sich uns nicht unmittelbar erschließt. Deshalb: Wenn wir in Schulen hospitieren, mit Universitätsvertreter*innen sprechen oder bei anderen Initiativen zu Besuch sind, gehen wir davon aus, dass die Menschen vor Ort als Expert*innen ihres Kontexts schon wissen was sie tun. Wir sind bescheidene und wohlwollende “Trüffelschweine”, die nach dem Guten suchen und lokale Logiken verstehen wollen. Wir können überall etwas lernen!


PROTOTYPING

“Wir ermutigen uns “einfach zu machen” und bemühen uns um ein experimentier-freundliches Klima.”

Niemand wird als Meisterin geboren. Bei Kreidestaub probieren wir gerne Neues aus und wagen uns in unbekanntes Terrain. Hierzu ermutigen wir uns gegenseitig. “Einfach machen” hat sich als geflügeltes Wort etabliert. Im Zweifel ist es besser, einen unfertigen Prototypen zu testen, als ein Vorhaben so lange zu überdenken, dass am Ende gar nichts passiert. “Lieber unvollkommen angefangen, als perfekt gezögert”, hat es mal ein kluger Mensch auf den Punkt gebracht. Voraussetzung dafür sollte aber sein, dass man sich Rückmeldungen einholt und bereit ist, zu lernen. Dies bedeutet im Zweifel, die eigene Idee zu verändern oder auch aufzugeben, falls sie sich als nicht wirksam erweist ("Sometimes, you have to kill your baby."). Außerdem fragen wir uns, welche anderen Menschen aus dem Kreidestaub Netzwerk bereits Erfahrungen und Expertise in dem betreffenden Bereich haben und konsultieren sie, bevor wir anfangen. Denn: Qualität ist uns auch wichtig. 


KOOPERATION STATT KONKURRENZ

 “Wir freuen uns über andere Initiativen, die Ähnliches tun und ähnliche Ziele verfolgen. Sie sind potenzielle Partner und keine Konkurrenten.”

Am schönsten wäre es, es bräuchte Kreidestaub nicht. Unsere Initiative reagiert auf einen Bedarf und macht auf Lücken im System aufmerksam. Uns ist es wichtiger, diese Lücken zu schließen, als die Organisation Kreidestaub möglichst groß und bekannt zu machen. Wir streben nach einer Veränderung und wollen eine gesellschaftliche Wirkung erreichen. Sie hat Vorrang vor unserem Ego. Andere Initiativen & Organisationen im Bildungssektor, die ähnliche Ziele verfolgen, verstehen wir deshalb nicht als Konkurrenten. Wir feiern und würdigen die Erfolge der Anderen wie unsere eigenen. Wir freuen uns, wenn unsere Ideen “geklaut” werden. Wir “klauen” schließlich selbst. Gute Ideen für Verbesserungen im Bildungswesen sollten kein geistiges Eigentum sein.


KREATIVE LÖSUNGEN

“Wir beschweren uns nicht über begrenzte Ressourcen oder einschränkende Regularien, sondern suchen nach kreativen Lösungen.”

Bei Kreidestaub suchen wir nach “Kreativen Lösungen”. Auch das hat sich mittlerweile als ein geflügeltes Wort etabliert. Dieses Leitmotiv ermutigt uns, in einer scheinbar festgefahrenen Situation noch einmal ganz anders zu denken. Vielleicht ist ein Problem, welches wir diskutieren gar kein Problem mehr, wenn wir die darin enthaltenen Grundannahmen in Frage stellen. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass sich auch unter ungünstigen Bedingungen viel erreichen und verändern lässt. Im Bildungsbereich wird sich oft (zurecht) über begrenzte Ressourcen oder die Arbeit erschwerende Regularien beschwert. Wir finden diese Kritik wichtig und richtig. Dennoch wollen wir es uns nicht in einer Art Opferrolle bequem machen. Wir warten nicht, bis die Verhältnisse sich ändern, sondern fangen an. Wir fragen “was geht schon jetzt?” und suchen lieber nach Wegen, als nach Gründen.


PLURALISMUS

“Wir sind eine bunte Initiative in der keine Menschen diskriminiert werden sollen.”

Bei Kreidestaub wollen wir entsprechend dem Wortlaut des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) der Bundesrepublik Deutschland handeln und leben. Demnach sollen „Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindert und beseitigt” werden. Da sich dieser Anspruch in der Regel nicht von selbst erfüllt, nehmen wir uns vor in Gremien und Entscheidungsprozessen aktiv auf eine entsprechende Vielfalt hinzuwirken. Insbesondere, da im akademischen Feld weniger privilegierte Bevölkerungsgruppen oft unterrepräsentiert sind. Wenn wir diskriminierendes Verhalten innerhalb des Netzwerks beobachten, geben wir direkte Rückmeldungen, damit die Person ihr Verhalten reflektieren kann und die Chance zu Lernen erhält. Bei Kreidestaub freuen wir uns auch über Menschen, die innerhalb unseres Netzwerkes eine andere Meinung vertreten, als die gefühlte Kreidestaub-Mehrheit. Wir lassen uns gerne herausfordern. An der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen und Perspektiven schärfen wir unsere Argumente und verbessern die Qualität unserer Arbeit.